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Bochum, April 2013

Soyka engagiert sich für DIN EN 10222 Regelwerk

Nunmehr liegt ein Entwurf der EN 10222 vor, der die aktuelle Norm Ausgabe 1998/2002 ersetzen soll. In der 10222-4 (Schmiedestücke aus Stahl für Druckbehälter) wurden erfreulicherweise verschiedene Werkstoffe neu aufgenommen. Die Kerbschlagarbeit quer/tangential muss dabei bei minus 40° C und minus 50°C nachgewiesen werden und entspricht bei höheren aber durchaus gängigen Anforderungen der DIN 17103 (kaltzähe Reihe).

Aus der Praxis können wir feststellen, dass auch die gestiegenen Anforderungen mit den bisher erlaubten Analysen erreicht werden. Das Element Phosphor ist zur Zeit auf 0,025 % und Schwefel auf 0,015 % begrenzt. In dem jetzt vorliegenden Entwurf wurde jedoch für den P355NL1 bzw. P355QH1 (Kerbschlagarbeit bei minus 40°C muss mindestens 27J betragen) der Schwefelanteil auf kleiner/gleich 0,008 % festgelegt und der P355NL2 bzw. P355QH2 wurde sogar auf 0,005 % festgelegt. Eine Überprüfung der Chargen, welche die Flanschenwerke in den letzten Jahren in unterschiedlichen Produktformen bezogen haben (Stäbe, gesenkgeschmiedete Rohlinge sowie nahtlos gewalzte Ringe) zeigt, dass nur bei wenigen Chargen ein Schwefelanteil kleiner 0,005 % erreicht wird.

Wir haben bereits darauf hingewiesen,  dass bei der Beschaffung für Lageraufträge und Kommisionsaufträge Schwierigkeiten entstehen werden, Chargen mit den "neuen Einschränkungen" zu bekommen bzw. die Beschaffung mit Mehrkosten verbunden ist. Wir treten dafür ein, dass diese künstliche Materialpreissteigerung nicht in die einschlägigen Normen eingearbeitet wird.

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